über mich:

Der Traum, einmal einen eigenen Hund zu besitzen erfüllte sich erst im Jahre 1978 (ich war 24 jährig).

Mein Wunsch zur  Hochzeit  („nur ein Hund und sonst gar nichts…“) erfüllte mir mein Mann damals mit einem Appenzeller/Dackel- Mix namens Lucky.

Leider lebte der passionierte kleine Jäger nur 2 Jahre. Die Fährte führte über eine Hauptstrasse. Der Zusammenprall mit einem Auto überlebte unser „Lucky“ leider nicht.

 

Für mich ist eine Welt zusammengebrochen! In der langen untröstlichen Zeit machte ich mir sehr viele Gedanken über meine Liebe zu allen Tieren, speziell über Hunde. Diese Liebe spürte und spüre ich immer, sie kommt in jeder Lebenssituation kompromisslos  zurück. Ein Leben ohne Hunde kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Tagelang studierte ich in Büchern die verschiedenen Hunderassen. Welcher Hund würde meinen Bedürfnissen entsprechen und zu unserer Familie passen?

 

Die Tibet Terrier Hündin „Luna“ erfüllte alle meine Wünsche (wie:  Hirtenhund, die Grösse, langhaarig und die Charaktereigenschaften, die ein Tibi mitbringt) und sie machte mich (und Sohn Tobias noch im Wägeli) als ständige Begleiterin glücklich.

 

1985, als unser 2. Sohn Felix zwei jährig war, erhielt ich von der SKG (Schweizerische kynologische Gesellschaft) das Zuchtstätten- Zertifikat mit dem Namen  vonfelias“.

 

Von unserer Luna gab es 3 Würfe Tibet Terrier und von Lhasa (Tochter aus dem 1.Wurf) einmal 3 und einmal 5 Welpen.

 

1998, wieder „hundelos“ und traurig, entschied ich mich für eine grössere, natürlich auch langhaarige Hirtenhunde-Rasse. Das neue Familienmitglied hiess  „Ellice“, eine Schapendoes Hündin (Holländischer Hirtenhund).

Im gleichen Jahr kam noch unsere Katze „Nala“ direkt aus der Tierklinik zu uns (Die Mutter von Nala musste mein Mann nach der Geburt leider einschläfen).

Das Interesse am Wesen einer Katze liess meine Bibliothek mit einem Katzenbuch etwas auflockern… (nicht nur Hundebücher!)

 

2001 gebar Ellice 10 vonfelias Welpen. Ein traumatisches Erlebnis  veränderte mein Hobby Hundezucht sehr schnell. Ein angeborenes Nierenleiden überlebte nur 1 Welpe.  Ellice wurde später kastriert.

Da wir fast immer 2 Hunde hatten, kam im gleichen Jahr  ein noch grösserer Hirtenhund zu uns: Die Bearded-Collie Hündin „Birba“.

Warum ein Bearded-Collie? Anlässlich eines Vortrages im Jahr 2000:

 

„Aggressives Verhalten bei Hunden“ wurde ein Film über einen Boxer, der eine Hund/ Hund Aggression hatte, gezeigt. Der sogenannte Therapie- Hund, der mich damals sehr beeindruckte,  war eben der Bearded-Collie der amerikanischen Hundetrainerin/Referentin Gail Fisher.

 

Unsere Birba, geboren im 2001,  hatte 4x Welpen. Während den jeweils 10 Wochen „Welpenzeit“ bei uns hatte ich für fast nichts mehr Zeit, denn es gibt nichts Schöneres als eine Wurfkiste voll junge Hunde mit ihrer Mutter zu betreuen, beobachten und möglichst viel von der Entwicklung/ Verhalten der Welpen  mitzuerleben……

 

Seit 2006 ist meine  Zuchtstätte  Certodog- zertifiziert., worauf ich stolz bin, vor allem weil die Anforderungen/Kontrollen über die gute Sozialisation der Welpen kontrolliert wird.

 

Da unsere Söhne  inzwischen  erwachsen waren, hatte ich immer mehr Zeit für mein Hobby Hunde.

Im Vordergrund standen Kurse mit Ellice und Birba, zuerst Begleithund, dann intensiv Agility inkl. Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft mit Ellice.

 

Diese Trainings mit Ellice und Birba, der Kontakt mit den vielen anderen Leuten mit ihren Hunden und  meine Hundezucht weckten mein Interesse noch mehr, mich über das Wesen des Hundes weiterzubilden!

Wie kann ich  das Verhalten des Hundes verstehen, das Wesen des Hundes besser kennen lernen, wie versteht mich mein Hund am besten, wie lernt der  Hund und vieles mehr wollte ich wissen. Deshalb entschied ich mich, eine  Ausbildung zur Hundeinstruktorin zu machen.

 (siehe: kynologischer Lebenslauf).

Das Angebot an neuen  Kursen ist vielfältig  und ich möchte weiterhin mit Kursbesuchen  "Altes" auffrischen und "Neues" dazulernen.  Als ehemalige Kindergärtnerin habe ich immer noch Freude am Unterrichten, sei es an Kindern oder an Menschen mit ihren Hunden.

 

Als Erstes bot ich in Unterseen Welpenspielstunden und Junghundekurse an. Anschliessend half ich während 2 Jahren in einer Welpenschule in der Umgebung von Thun.

 

Im Herbst 2007 sind wir nach Oppligen in ein altes Bauernhaus gezügelt.

In der unteren Wohnung leben mein Mann Andreas und ich mit  unseren Hunden  Birba & Cayenne. Cayenne ist Birba’s Tochter aus dem (altershalber) letzten Wurf vom 16.10.09.

Seit dem Sommer 2013 gibt es in unserem Rudel wieder  3 Hunde.

INCHI, ist eine Chinesische Schopfhündin powder puff und mein Wunsch einmal Inchi-Welpen zu haben ist selbstverständlich gross.....und wird hoffentlich in Erfüllung gehen.

 

In der oberen Wohnung lebt unser Sohn Felix mit seiner Freundin Daniela & den Katzen Mitz, Mowgli und Pfüdi . Zuoberst hat unser zweiter Sohn Tobias ebenfalls ein Zimmer, welches er anlässlich seiner regelmässigen Wochenendaufenthalten bewohnt. Den  Pferdestall und den Sandplatz haben wir später auf unserem Grundstück gebaut. Den Stall bewohnen insgesamt 6 Pferde, davon sind 4 in Pension.

 

Heute befindet sich die Hundeschule FELIAS bei mir zu Hause.

Ich bin sehr glücklich, dass ich für die vielen Hundefreunde/ Hundebesitzer die obligatorischen Sachkundenachweiskurse und Kurse für den Familienhund hier in Oppligen und Umgebung anbieten kann.

 

 

Kynologische Ausbildung
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